Nachruf auf Franky Wolff und Werner Kiery

Kürzlich sind unsere langjährigen Mitglieder Franky Wolff und Werner Kiery von uns gegangen. Die bestürzten Reaktionen und zahlreichen Beileidsbekundungen zeigen, welchen hohen Stellenwert die beiden im Verein hatten und welche Wertschätzung sie genossen haben.
Franky Wolff, geboren und aufgewachsen in Hörde (demnach ein echter „Hörde Junge“),
wurde bereits im Jahr 1947 im Alter von zwölf Jahren Mitglied des HSC. Zunächst durchlief er die Schülermannschaften und debütierte bereits mit 17 Jahren in der 1. Mannschaft, in die er aufgrund seines Talents frühzeitig hochgeschrieben wurde. Eine größere Karriere war Franky nur aus dem Grund nicht vergönnt, dass er von zahlreichen Verletzungen (insbesondere Meniskusproblemen) zurückgeworfen wurde.
Hiervon ließ er sich jedoch nicht aus der Bahn werfen. Seine Liebe zum Fußballsport und insbesondere zu seinem HSC blieb stets ungebrochen. Nach seiner Karriere in der 1. Mannschaft war in der Alte-Herren-Mannschaft aktiv und engagierte sich im Verein als Betreuer und langjähriges Vorstandsmitglied.
Sein Leben lang brachte sich Franky Wolff aktiv beim Hörder SC ein. Er half stets bei der Organisation und Durchführung der Hörder Stadtmeisterschaften und stand Generationen von Seniorenspielern - gerne auch in geselliger Runde - mit Rat und Tat zur Seite. Bei Feiern und Jubiläen waren Franky und seine Frau Doris, der unser ganzes Mitgefühl gilt, stets gern gesehene Gäste.
Franky war ein Sportsmann, wie es sie heute nur noch selten gibt. Über lange Jahre war er treuer Unterstützer bei den Spielen der 1. Mannschaft und bei den jährlich von „Käse“ Pallwitz organisierten Ehemaligentreffen.
Jeder kannte Franky Wolff und er wird beim HSC eine große Lücke hinterlassen. Umso mehr wird man sich seiner aber auch erinnern und auch wenn aktuell die Trauer überwiegen mag, kann man stolz sein, dass ein Mensch wie Franky über 74 Jahre Teil unseres HSC war. Wir werden ihm ein würdiges Andenken bewahren.
Auch Werner Kiery war HSCer durch und durch. Ebenso wie all seine Brüder war er sportlich in der Jugend und den Senioren des Hörder Traditionsvereins aktiv. Selbst als sein Lebensmittelpunkt nicht mehr im Dortmunder Raum lag, riss der Kontakt zu ihm nie wirklich ab. Sowohl bei den Ehemaligentreffen als auch noch zuletzt bei Spielen der 1. Mannschaft traf man sich, tauschte sich aus und schwelgte in Erinnerungen an frühere Zeiten.
Gerade da man Werner noch in der Hinrunde der aktuellen Spielzeit „am Berch“ antreffen konnte, ist der Verlust umso schmerzlicher. Er wird definitiv fehlen, wenn der Spielbetrieb erneut starten kann. Auch ihm werden wir ein ehrendes Andenken bewahren und drücken den Angehörigen und Freunden der Verstorbenen noch einmal unser tiefstes Mitgefühl aus.